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Weibliche dominanz

Wer sie ist: Eine amerikanische Autorin, die mit ihrem Buch "Das Ende der Männer" die Geschlechterdebatte neu befeuert hat. Woher sie kommt: Hanna Rosin wurde in Israel geboren, siedelte als Fünfjährige mit ihrer Familie in die USA über und wuchs in einem Arbeiter- und Immigrantenviertel im New Yorker Stadtteil Queens auf. Ihr Vater verdiente das Geld als Taxifahrer, ihre Mutter kümmerte sich um Haushalt und Kinder - und hatte trotzdem die Hosen an.


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Online: 5 Tage vor

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Aktuelle News Psychologie News-Archiv Newssuche Startseite Kontakt Impressum Datenschutz Unsere AGB Kooperation. Welche Eigenschaften haben Menschen, die sich zu einem dominanten Partner hingezogen fühlen? Dieser Frage gingen Psychologen an der Universität Konstanz nach. In einer Online-Untersuchung kamen Dr.

Arlyn
Alter 29

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Leseprobe aus: "das ende der männer"

Heute verdient die durchschnittliche amerikanische Ehefrau 42,2 Prozent. Sehr angefeindet wurde sie etwa für einen Text über Nachteile, die das Stillen für Mütter mit sich bringt. Seit den er Jahren ist es bei Personen mit Hochschulabschluss viel wahrscheinlicher, dass sie ihre Ehe als "glücklich" oder "sehr glücklich" bewerten; Scheidungen sind nur noch halb so häufig, und uneheliche Geburten kommen so gut wie gar nicht mehr vor.

Die Hausfrau ist im US-Fernsehen eine aussterbende Gattung. Innerhalb einer Generation werden Familien mit Alpha-Ehefrauen nach demografischen Erkenntnissen die Mehrheit der amerikanischen Familien bilden, und die Familienstruktur weibliche dominanz Europa und einigen lateinamerikanischen und asiatischen Ländern wird sich ganz ähnlich entwickeln. Die Jährige studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Stanford Universität in Kalifornien und verbrachte ein Jahr in Israel, bevor sie als Journalistin an die US-Ostküste zurückkehrte.

Echte Style-Queens Diese 5 Dinge tun stylische Frauen jeden Tag. STOP IT! Woher sie kommt: Hanna Rosin wurde in Israel geboren, siedelte als Fünfjährige mit ihrer Familie in die USA über und wuchs in einem Arbeiter- und Immigrantenviertel im New Yorker Stadtteil Queens auf. In den 15 Jahren meiner Ehe habe ich immer mehr Familien kennengelernt, in denen die Frau wenigstens eine Zeitlang die Rolle des Haupternährers gespielt hat. International hinterfragen die Medien, was an den Thesen der Literaturwissenschaftlerin dran ist.

Und clever.

Rosin bleibt trotzdem cool. Die Frauen kommen ganz heiser und erschöpft nach Hause und brennen darauf, die natürliche Ordnung der Dinge wiederherzustellen.

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Sie lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Washington, D. Was sie tut: Schon in der High School debattierte Hanna Rosin gern, heute weibliche dominanz sie Zuspitzung als Stilmittel, um verkrustete Denkmuster aufzubrechen. Ehe mit wechselnden RollenWahre Liebe nur für Eliten Die vielleicht berühmteste Szene einer Fernsehkomödie stammt aus einer ausgestrahlten Episode der Serie "I Love Lucy" mit dem Titel "Job Switching". Tatsächlich ist die Frage, ob Mütter arbeiten sollten, die in der Episode von "I Love Lucy" behandelt und heute in anderer Form wieder aufgegriffen wird, irrelevant, "weil sie es einfach tun", wie es Heather Boushey von dem US-amerikanischen Thinktank Center for American Progress formuliert.

Eine Wirtschaft, in der eher feminine Fähigkeiten gefragt sind: Kommunikationstalent, soziale Intelligenz, Einfühlungsvermögen, Kompromissfähigkeit und Flexibilität.

Laut der Ehehistorikerin Stephanie Coontz funktionieren diese neuen bürgerlichen Ehen, weil in ihnen "die Geschlechterrollen sehr viel weniger rigide sind". Für einen Text über die Nachteile, die das Stillen für Mütter mit sich bringt, wurde sie stark angefeindet. Die Ehe ist in Amerika zu einem weiteren Privileg der Oberschicht geworden, geschlossene Wohnanlage der zwischenmenschlichen Beziehungen oder "Privatspielplatz derjenigen, die ohnehin schon mit Reichtum gesegnet sind", wie es der Soziologe Brad Wilcox formuliert, der an der University of Virginia das National Marriage Project leitet.

Eine Frau in unserem Kindergarten kann gar nicht aufhören, mit ihrem wunderbaren Hausmann zu prahlen, obwohl ich leider immer noch ein bisschen zusammenzucke, wenn er an der Schule handbedruckte T-Shirts für die Lehrer produziert. Das neue Ehemodell der Elite macht sogar diese weibliche dominanz Gleichung obsolet. Die Scheidungsrate ist immer noch so hoch wie in den er Jahren, und jedes Jahr heiraten weniger Paare, bevor sie Kinder bekommen.

Schon oft hat sie mit Artikeln in Magazinen wie The New Yorker oder The Atlantic heftige Diskussionen ausgelöst. Für die 70 Prozent Amerikaner ohne Hochschulabschluss geht der Aufstieg der Frau als Familienernährerin mit der Zerstörung der Familie einher.

Die faszination der weiblichen dominanz

Ein Wandel, der sich allerdings vor allem in Akademiker-Ehen vollziehe. Die Posse wird durch einen Streit um Geld ausgelöst. Ihre schärfste These: In weibliche dominanz Jahr erschien Hanna Rosins vieldiskutiertes Buch "Das Ende der Männer" in Deutschland. In den Jahren zwischen "I Love Lucy" und "Real Housewives" setzten sich die Lucys und Rickys im wirklichen Leben an den amerikanischen Küchentisch, und Lucy legte die neuen Regeln fest. Ricky und Fred tragen Frauenkleidung mit geblümter Schürze und Kopftuch.

Für die Washington Post schreibt sie eine Zeit lang über Religion. Wer in einem Buch mal eben "Das Ende der Männer" aufruft, muss mutig sein.

Und ist das nicht ohnehin eine reinere Form von Liebe? Kinder für Klimaschutz: Was bewegt die Eltern? Für das Online-Magazin "Slate", bei dem ihr Mann David Plotz Herausgeber ist, entwickelt Hanna Rosin DoubleX - eine Rubrik über Frauenthemen. Darin erklärt sie ihre These, dass Männer es versäumt haben, sich an eine moderne, postindustrielle Wirtschaft anzupassen. Ihr Vater verdiente das Geld als Taxifahrer, ihre Mutter kümmerte sich um Haushalt und Kinder - und hatte trotzdem die Hosen an.

Inzwischen ist "Machen wir es wieder wie vorher" keine reale Möglichkeit mehr.

Die gebürtige Israelin ist solche Aufregung gewöhnt. Der Text ist ein Auszug aus dem Buch "Das Ende der Männer: Und der Aufstieg der Frauen" von Hanna Rosin, S. Ressorts Aktuell Brigitte Shopping Days Buzz Gesellschaft Stars und TV Job und Geld Brigitte Academy Bewerbungstipps Jobprofile Starke Frauen — starke Storys Die Höhle der Löwen: Hier gibt's die besten Deals dubiststark: Diese Frauen inspirieren uns BRIGITTE-Events Aktuell-Archiv Themenarchiv.

Ein Mann kann arbeiten, um seine Frau während des Studiums zu unterstützen, und dann kann sie übernehmen und als erstklassige Anwältin die Brötchen verdienen. Bei der Mehrheit amerikanischer Weibliche dominanz hingegen habe der Aufstieg der Frau als Familienernährerin vor allem eine Folge: die Zerstörung der Familie. Weibliche Dominanz war in meiner Familie kein Ideal, sondern dank der Persönlichkeit meiner Mutter eine natürliche Gegebenheit. Fifty-fifty - so stelle ich mir die Arbeitsteilung meiner Ehe vor. Und mein Vater hatte wie die meisten Väter, die ich kannte, jeden Tag gearbeitet.

Das war doch was, oder? Die Küche hinterlassen sie in einem katastrophalen Zustand. Die Zuspitzung sei eben ihr Stilmittel, um verkrustete Denkmuster aufzubrechen.

Inhaltsverzeichnis

Den Frauen ergeht es nicht besser. Eine andere, deren Mann ein arbeitsloser Rechtsanwalt ist, beschwert sich über Lappalien, wie etwa, dass er all ihr Geld für edle Socken ausgibt, obwohl er seit einem Jahr kein Bewerbungsgespräch mehr gehabt hat, oder dass er sämtliche Sportkanäle abonniert hat. Diese zweite Kategorie der Ehefrau als Hauptverdiener, die auch als "Alpha-Ehefrau" bezeichnet wird, ist eine besondere Erschütterung für das traditionelle Ehesystem, wenn man weibliche dominanz, dass sie einst als genauso bizarr und exotisch galt, wie ein korpulenter Mann mit rüschenbesetzter Schürze.

Einigen Ehepaaren fällt dieser Rollentausch offenbar ganz leicht, etwa wenn die Frau der geborene Workaholic und der Mann zum Beispiel ein begeisterter Hobbytrainer im Sportverein ist oder die Kinder gern von der Schule abholt. Wir waren beide Journalisten und hatten etwa gleich viel Erfolg weibliche dominanz Beruf, und ich nahm an, dass das so bleiben würde. Als ich mich Ende der er Jahre verlobte, hatte ich eine vage Vorstellung von einer gleichberechtigten Ehe im Kopf. Beide Ehepartner können für jeden beliebigen Zeitraum der Ehe die Rolle des Ernährers übernehmen.

Ricky ging immer noch seinen "kreativen Hobbys" nach. Sie schreibt vor allem über amerikanische Kultur. Informativ Firmen, Portraits und Dienstleistungen. Mit der Zerschlagung des alten Modells, das in vieler Hinsicht auf der wirtschaftlichen Überlegenheit des Mannes beruhte. Zum Abendessen lassen sie zwei Hühner explodieren, produzieren einen Vulkanausbruch von Reis und backen einen Kuchen mit sieben Schichten, der flach wird wie ein Pfannkuchen.

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Ich hatte auch gesehen, wie er mit den Kindern von Freunden spielte; auch das hatte ihm offenbar gefallen. Andere Aspekte der neuen Entwicklung sind nicht so erfreulich: Eine Frau in meinem Bekanntenkreis, deren Mann halbtags als Mechaniker für eine Fluggesellschaft arbeitet, findet offenbar ständig neue Möglichkeiten, ihn als Loser zu beschimpfen. Die Frauen entscheiden sich eher dafür, allein zu bleiben, als einen Mann zu heiraten, der seinen Part als Familienernährer nicht übernehmen kann. Micro Wedding: Paar heiratet für nur knapp Euro.

In unserer Leseprobe analysiert Hanna Rosin den Wandel von der Hausfrauen- zur "Schaukelbrett-Ehe", wie sie moderne Beziehungen gerne nennt. Dies war an weibliche dominanz schon eine ziemlich radikale Weibliche dominanz der Ehe. Meine Mutter hatte nur sporadisch gearbeitet, als ich ein Kind war, und erst eine eigene Karriere angefangen, als ich aufs College ging. Lucy verdiente mindestens genauso viel wie er, und in manchen Jahren auch mehr. Rosin bleibt cool und publiziert weiter - in renommierten Magazinen wie The New Republic, GQ oder The New Yorker.

Ich bin keine besonders genaue Planerin, aber wenn Sie mich nach einem genauen Verhältnis zwischen uns gefragt hätten, hätte ich gesagt, was die meisten Frauen meiner Generation im Sinn hatten: fifty-fifty, mit seinen tröstlichen Beiklängen von Harmonie zwischen Yin und Yang und feministisch inspirierter Gleichberechtigung. Das vorherrschende Arrangement von heute ist eine Gleichung, die sich ständig verschiebt: 60 zu 40 oder 80 zu 20 oder 90 zu Ich bezeichne dieses Modell, in dem jede Seite der Gleichung jederzeit von einem der beiden Partner eingenommen werden kann, als "Ehe mit wechselnden Rollen".

Die attraktion von dominanz

Doch Lucy hatte sich an eine Trittfrequenz gewöhnt, mit der sie selbst zufrieden war, und wollte immer noch mehr. In Lucys Ära hatte eine Frau noch keine andere Wahl, als einen Mann aus einer höheren Schicht zu heiraten; anders konnte sie weibliche dominanz aufsteigen. Kaum zwei Generationen später ist die Hausfrau im amerikanischen Fernsehen eine aussterbende Gattung, es sei denn, man zählt die "Real Housewives" der gleichnamigen Realityshow mit.

Durch das so entstehende Chaos wird deutlich, wie absurd ein solcher Rollentausch ist. Mit geschärftem Blick für weibliche Trends geht sie auch ihrem Job als leitende Redakteurin bei dem Magazin "The Atlantic" nach. Im begrenzten Rahmen intimer Beziehungen hat die wachsende wirtschaftliche Macht der Frauen sehr viel bewirkt. Ein Artikel aus dem Jahr über ein christliches College wird zu ihrem ersten Buch: "God's Harvard: A Christian College on a Mission to Save America".

Im Jahr verdienten Frauen in den USA 2 bis 6 Prozent des Familieneinkommens. Weiter schreibt Plath: "Solche Mädchen machen mich krank. Sie brauchen weibliche dominanz mehr einen Mann, um vorwärtszukommen, also können sie sich einen suchen, mit dem sie wirklich zusammen sein wollen. Die US-Autorin Hanna Rosin hat mit ihrem provokanten Titel genau ins Schwarze getroffen. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Sylvia Plath liefert in "Die Glasglocke" ein denkwürdiges Porträt dieser privilegierten Männerjägerinnen: "Sie hingen einfach in New York herum und warteten darauf, dass irgendein Karrieremann sie heiratete", und sie "machten dabei einen schrecklich gelangweilten Eindruck".

Die Ehe ist in Amerika zu einem weiteren Privileg der Oberschicht geworden. Als dies geschah, arbeitete Lucy schon, vielleicht als Headhunterin oder als Verlegerin oder als Agentin in Hollywood. In Washington, D. Bei den Eliten jedoch bewirkt die wachsende wirtschaftliche Macht der Frau genau das Gegenteil. Wer sie ist: Eine amerikanische Autorin, die mit ihrem Buch "Das Ende der Männer" die Geschlechterdebatte neu befeuert hat.