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Hostel wahre geschichte

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Japanische Matchmaking-Agentur Singapur

Online: 2 Tage vor

Über

Nunja in gewisser Weise gibt es das schon. Zwar nicht in Form von Orten, an denen man bezahlt um jemanden zu töten.

Emili
Jahre 55

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Andere Kritiker argumentieren dagegen mit der absurden Qualität des Schockers, dessen hyperbrutale Tableaus nicht mehr als eine enthemmte Wiederkehr der moralischen Schauermär darstellten. E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren.

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Diesmal sind es drei junge US-Amerikanerinnen, die einen fatalen Ausflug ins grimmig gezeichnete Osteuropa machen. Man kann also getrost den kritischen Blick vom runtergekommenen "Hostel" abwenden, solange man die Auseinandersetzung mit den wirklichen Verwerfungen einer medialisierten Gesellschaft niemals aus den Augen verliert.

Zum Inhalt springen. Wohl niemand wird mit dieser Debatte gelassener umgehen als Regisseur und Autor Eli Roth, der Herbergsvater des extremen Kino-Horrors.

11 horrorfilme, die auf realen begebenheiten basieren

In dem dürfen zahlungskräftige Geschäftsleute aus aller Welt die geköderten Gäste gegen Bezahlung quälen und töten, was Roth in seinen zahllosen Interviews durchaus überzeugend als Kommentar zum Irakkrieg, der postkolonialen Ausbeutungslogik und dem Verfall der westlichen Welt im Allgemeinen verkaufte. Die perverse Internetauktion inklusive bitterböser "1,2, Was bleibt ist eine mühsam als Systemkritik verkleidete Selbstjustiz-Apologie, die ihren Mangel an Spannung durch mal pubertär-alberne, mal schlicht willkürliche und ideologisch fragwürdige Schock- und Ekeleffekte kaschiert.

Suche öffnen. Den einzigen, wirklich gelungenen Versuch einer galligen Satire präsentiert Roth denn auch mit der Sequenz, die biedere Familienväter und aalglatte Manager beim digitalen Ersteigern ihrer potentiellen Opfer zeigt.

Beth Lauren GermanWhitney Bijou Phillips und Lorna Heather Matarazzo haben kaum im Hostel eingecheckt, da landen sie auch schon auf der Angebotsliste der Todeshändler.

Der wahre Horror Die perverse Internetauktion inklusive bitterböser "1,2, Daher mag ihn die Rechtfertigung seines neu aufgelegten Grand Guignol auch weit weniger interessieren als die Verteidigung seiner Vorreiterrolle im inflationären Markt der Multiplexmassaker.

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News Ticker Magazin Audio. Die schmerzlichste Pein bleibt jedoch die Pflicht, diesen grobschlächtigen Ideenbankrott trotz aller Defizite gegen hysterische Zensurforderungen verteidigen zu müssen. Denn die Marterszenarien einer scheinbar endlosen "Saw"-Reihe, mittlerweile zweier "The Hills Have Eyes"-Filme sowie Roths eigener Rucksacktouristentortur haben eine Spur aus künstlichem Blut und realen Rekordeinnahmen hinterlassen.

Denn selbst die unappetitlichste Horrorfiktion kann nicht annähernd die inhumane Schaulust und ethische Erosion beschreiben, welche sich etwa in den Handy- und Internetfilmen realer Alltagsgewalt manifestiert. Darin liegt eine andere, ebenfalls unbekleidete Frau und beginnt, mit einer Sense auf das Opfer einzustechen.

Beruht der film "hostel" auf einer wahren begebenheit?

Dabei ist der Eklat weder neu noch überraschend, denn wie sein Vorgänger wirbt auch die Fortsetzung explizit mit sadistischen Auswüchsen auf der Leinwand. Und spätestens seit den Übergriffen des TV-Agenten Jack Bauer in der Thrillerserie "24" sind Folterbilder kein Privileg des "Splat Pack" um junge Filmemacher wie Roth, Alexandre Aja "Haute Tension", "The Hills Have Eyes" oder James Wan "Saw", "Dead Silence" mehr.

Das folgende buchstäbliche Blutbad hat zusammen mit weiteren drastischen Gewaltszenen aus "Hostel Part II" bereits vor dem offiziellen Start des Films heftige Debatten ausgelöst. Das Grauen kündigte sich lange an, aber der Anblick ist dennoch schwer zu ertragen: In einem Kellergewölbe hängt eine junge Frau nackt über einem Becken. Link kopieren.

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Aus den Schmuddelecken der Videotheken wurde die brutale Ikonografie des Siebziger- und Achtziger-Jahre-Horrors in den Mainstream des Jahrhunderts gespült, was hartgesottene Genre-Exegeten ebenso beschäftigt wie besorgte Medienwächter. Als "Torture Porn", Folterpornographie, bezeichnete der amerikanische Kritiker David Edelstein dieses Phänomen massentauglicher Gewaltspektakel, und das Label passt zum effektheischenden Stil der bezeichneten Filme.

Der Trend zur Tortur Wohl niemand wird mit dieser Debatte gelassener umgehen als Regisseur und Autor Eli Roth, der Herbergsvater des extremen Kino-Horrors. Tatsächlich konnte "Hostel" zumindest in Ansätzen als krude Kapitalismuskritik überzeugen: Amerikanische Backpacker, die auf der Suche nach billigem käuflichen Sex durch Europa marodieren, werden in der Slowakei Opfer eines abgründigen Menschenhandels, dem das titelgebende Jugendhotel als Fassade für einen Folterkeller dient.

Verroht, frauenfeindlich und schlicht menschenverachtend sei das Sequel zum letztjährigen Kassenerfolg, urteilten postwendend etliche Stimmen. Folter als Erfolgsmodell Als "Torture Porn", Folterpornographie, bezeichnete der amerikanische Kritiker David Edelstein dieses Phänomen massentauglicher Gewaltspektakel, und das Label passt zum effektheischenden Stil der bezeichneten Filme.