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Bruder und schwester geschichten

Erstellt: Meine Schwester, die Vegetarierin ist, hat mich wütend gemacht, deshalb habe ich Bratensaft in ihren Eisbecher getanmich zurückgelehnt und ihr beim Essen jedes.


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Ich bin Frank 23 Jahre und lebe in Frankfurt, habe noch eine Schwester die mal gerade 18 geworden ist. Sie hat aber ein nettes Gesicht und ist eigentlich immer gut drauf. Wir zwei verstehen uns gut, macht vielleicht auch der Altersunterschied aus.

Paulita
Jahre alt Ich bin 26 Jahre alt

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Bruder und schwester

Irgendwie blieb sie einfach. Für mich war das so etwas wie eine Quasi-Adoption. Auch wenn meine Mutter der Laura Sachen gekauft hat und so. Sie war verwöhnt und zickig. Ich habe das nie so sagen können und wollte es auch nicht sagen. Am Anfang hätte ich ganz gut ohne Laura auskommen können. Der war als PAPA ausgelastet und brauchte nicht noch ein Kind.

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Sie war schwierig, ja — aber sie war auch nett und ich merkte, wie sehr meine kleine Schwester an ihr hing. Sie hat auch schnell MAMA zu meiner Mutter gesagt. Zu der Zeit war sie tagsüber immer bei meiner Mutter und meiner kleinen Schwester. Wo sie dann hinkäme und ob die Mutter sie wieder zu uns bringen würde, wenn es bei ihr nicht klappte. Als sie dann in den richtigen Kindergarten kam, holte ich sie auch manchmal ab.

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Die Mutter sagte, dass sie schon käme und wiederholen würde, aber irgendwie kam sie zwar, aber sie ging immer wieder ohne Laura weg. Das Mädchen — Laura — war etwas älter als meine kleine Schwester, aber meine Mutter meinte, dass die beiden Mädchen doch gut zusammenpassen würden.

Aber es war besonders immer bei den Spaziergängen. Ich begann sie zu mögen. Es war schwierig, das alles so hinzukriegen, mit der Laura, meinem Bruder, meiner kleinen Schwester und so eine Familie zu organisieren. Laura wurde wieder gesund und blieb immer noch.

Dann wurde mein Gefühl zu ihr besser. Die Einschulung war so ein Punkt. Und Laura war ein Wochenende bei ihr. Sie kam und wir sprangen. Es war pure Eifersucht.

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Sie hatte sich auch nicht auf Dauer bei uns eingerichtet und war voll Abwehr. Sie hat sich auch eine ganze Zeit nicht an uns gebunden gefühlt. Ich kann gar nicht mehr die Zeit sagen, wann Laura denn nun zu uns gehörte. Sollte sie doch ihren PAPA alleine suchen und sie hat auch überhaupt keinen PAPA zu brauchen gehabt. Sie ist noch immer bei uns. Da hing sie an einer Hand von ihm und ich habe im Hintergrund immer aufgepasst, dass meine kleine Schwester Vera die andere Hand nahm.

Die beiden Mädchen mochten sich. Als wir hierher gezogen sind, war für mich klar, dass es gar nicht mehr anders geht und dass es für Laura nicht mehr anders geht. Es hat mich gestört auch für meine anderen Geschwister.

Sie war kein wunschkind, nur die wunscherfüllung ihrer brüder

Aber das mit dem PAPA war was anderes. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Laura nicht mehr zu uns gehören sollte.

Und mit Laura konnte sie auch gar nicht mehr gut reden. Dass es nicht einfach war habe ich schon zu Anfang gesehen, aber wie sie weg war da bei ihrer Mutter, da war es schon furchtbar. Ich war 14 Jahre alt, mein Bruder 10 und meine kleine Schwester Vera knapp 2 Jahre alt als meine Mutter ein Tagespflegekind aufnahm.

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Bisher war Laura eine zeitlang mit der Mutter in einem Mutter-Kind-Heim gewesen, dann bei der Oma. Aber das klappte wohl nicht mehr so richtig, so dass Laura nun zu uns in Tagespflege kam. Und als sie einmal für zwei Wochen nicht wiederkam, wurde Laura unser Pflegekind, so richtig mit Jugendamt und so.

Dieses Gefühl war nicht ganz so lange. Es war so absurd. Jetzt 6 Jahre. Sie wollte das sagen, sie hat bestimmt gemerkt, dass sie mich damit geärgert hat, denn sie hatte ja noch gar keine Bindung an ihn.

Aus meiner Sicht war sie zu diesem Zeitpunkt schon viel weniger als eine Tante. Als Laura hier bei uns in die Schule kam, dachte ich: wenn sie hier in die Schule kommt, dann bleibt sich auch für immer und auch für Laura war das klar. Ich war viel mit meinen Freundinnen zusammen und kannte Laura eigentlich nur vom Erzählen.

Die ist nicht einmal zu mir gekommen und hat mich gefragt, ob ich mal mir ihr spiele und so. Gemeinsamer Urlaub, gemeinsames Erleben mit der Laura haben mich ihr näher gebracht. Ich kriegte von Laura nicht viel mit, denn ich besuchte zu der Zeit eine Ganztagsschule und war meist erst nach vier Uhr zuhause. Ich habe in ihr nicht das kleine Kind gesehen, sondern die Konkurrentin. So kann sie z.

Da fing die Mutter an, Laura wieder zu sich holen zu wollen. Es wäre schön, wenn wir sie adoptieren könnten. Wir waren für sie so was wie Kindergarten. Es hat mir alles nicht gepasst, weil ich die Laura nicht als meine Schwester angesehen habe und ich wollte nicht, dass sie dazugehört. Aber da war ja noch ihre eigene Mutter im Hintergrund und irgendwie hat mich das wohl deswegen nicht gestört.

Im Laufe der Zeit war Laura ja auch schon ruhiger und sanfter geworden und man konnte ja auch schon mir ihr reden, nicht so wie früher, wo sie nur Krach machen konnte und nichts sagen. Es war schon früher Abend und ich wunderte mich. Ich habe oft wach gelegen und mir überlegt, wie das denn für Laura wäre, wenn sie nicht mehr bei uns ist. Da hat es mich dann gerührt, dass sie sich richtig gefreut hat und glücklich war, wenn sie wieder Zuhause war. So ging sie beim Spazierengehen immer neben ihm, hielt ihn an der Hand und sagte immer PAPA; PAPA und das fand ich total besitz ergreifend.

Ich glaube, mein Vater hat das gar nicht so gemerkt, aber Laura hat das gewusst genossen zu jemandem PAPA sagen zu können. Ganz am Anfang hat Laura relativ schnell zu meinem Vater PAPA gesagt, obwohl es doch noch gar nicht klar war, dass sie zu uns gehören würde.

Bei der Mama hatte ich ja immer das Gefühl, dass sie ja eigentlich eine hatte, aber einen Papa hatte sie ja nicht und es machte mich schon wahnsinnig, wenn sie so souverän PAPA sagte. Da war ich ganz böse. Ganz allmählich kam es ja dann anders.

Sie ist meine Schwester — absolut. Gott sei Dank musste Laura nicht gehen. Ich fand, Laura hatte ihn überhaupt nicht zu vereinnahmen, er hatte genug zu tun mit uns. Ich wurde natürlich von meinen Freunden darauf angesprochen, habe auch gesagt, das ist so was wie ne Schwester — aber im Prinzip habe ich gedacht: die verkrümelt sich wieder mit ihrer Mutter weit weg und lässt und wieder in Ruhe. Die Laure hatte das schon für sich geklärt.

Anfang hat mir das mit dem Kind als solchem in unserer Familie nicht gepasst. Da war es wirklich komisch, dass sie nicht da war.

Meine kleine pflegeschwester und ich

Da habe ich die Laura auch schon gern gehabt und sie tat mir leid, dass die Mutter wollte, dass sie wieder gehen sollte und es hat mich wütend gemacht. Es hat mir schon nicht gepasst, weil mir klar war, dass es hier einmal Probleme geben müsste. Laura kam morgens und wurde so gegen vier Uhr nachmittags wieder abgeholt. Ich habe sie überhaupt nicht als meine Schwester angesehen. Und deswegen hat sie sie ja auch einmal diesen Tag mitgenommen und am nächsten Tag wiedergebracht.

Sie hatte aber auch eine so total anstrengende Art. Sie hatte nicht das Gefühl, sich mal anzupassen oder unterordnen zu müssen. Sie hat mich nur gereizt. Es hat mich wütend gemacht.